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Flugmedizin

Die Flugmedizin
Die Flugmedizin beschäftigt sich mit fliegerärztlichen Untersuchungen oder auch Flugtauglichkeitsuntersuchungen genannt. Diese sind Grundlage der gesundheitlichen Tauglichkeit für eine Tätigkeit in der Luft. Zu solchen, zählen die Tätigkeiten der Piloten, Stewardessen, Fluglotsen, Astronauten und generell der Fluggäste mit Ängsten oder Krankheiten, die das angenehme Fliegen beeinträchtigen. Die Flugmedizin beschäftigt sich mit vielen Fachbereichen wie z.B. der Psychologie, der Gynäkologie, den Tätigkeiten des Hals-Nasen-Ohrenarztes etc. und ist somit eine sehr umfangreiche Zusatzqualifikation.
 
Der Job des Facharztes für Flugmedizin
Der Job des Facharztes für Flugmedizin wird in sehr unterschiedliche Aufgabenfelder unterteilt. Der Flugmediziner testet, analysiert, untersucht und sorgt vor. Er hat in der Hand, ob ein tauglicher oder nicht mehr tauglicher Patient, beruflich oder privat, die Berechtigung oder Lizenz zum fliegen bekommt. In diesem Bereich, ist es der Job des Flugmediziners, durch Ausschreibung von Fluglizenzen, die Sicherheit des Flugverkehrs und der Fluggäste vorsätzlich zu sichern. Der Flugmediziner sorgt für die Gesundheit seiner Patienten Vor, Während und Nach einem Flug in den Urlaub, ins All oder in einen Bundeswehreinsatz. Hier werden Puls und Blutdrucktest, Seh- und Hörtests, Blut- und Urintests, Lungenvolumen und Lungenfunktionen, Impfungen, sowie psychologische Tests durchgeführt und geprüft.
Ein Facharzt für Flugmedizin kann als selbständiger Arzt, sowie als Arzt in Gemeinschaftspraxen oder angestellter Arzt tätig sein. Ebenso stehen einem Flugmediziner alle Wege bei der Bundeswehr und der Raumfahrt offen.
 
Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten des Facharztes für Flugmedizin
Zunächst einmal muss ein Facharzt für Flugmedizin ein Medizin Grundstudium von 12 Semestern und 3 Monaten absolvieren. Nach der Approbation, können verschiedene Bereiche wie z.B. Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Hals-Nasen-Ohrenarzt, Augenheilkunde oder Gynäkologie als Fachbereich gewählt werden. Das Facharztstudium dauert hier jeweils unterschiedlich lange. Um die Zusatzbezeichnung Flugmediziner tragen zu können, muss der Facharzt eine Weiterbildung bei der Lufthansa oder der Bundeswehr absolvieren. Im Rahmen oben genannter Weiterbildung lernt der Facharzt nicht nur den Bereich Luftfahrt, sondern auch alles zum Thema Raumfahrtmedizin. Man sammelt Erfahrungen im Cockpit eines Flugzeuges und nimmt an mehrstündigen Flügen teil. Um die Zusatzbezeichnung Flugmediziner tragen zu können, muss man somit je nach Vorbildung mit einer Weiterbildung von zwei bis fünf Jahres kalkulieren. Als Facharzt für Flugmedizin kann man allerdings erst arbeiten, wenn das Luftfahrt-Bundesamt und weitere Behörden die Zulassung hierfür erteilt haben.
 
Während des Studiums promovieren die meisten Ärzte und erhalten so ihren Doktortitel.
 
Hier bei der Jobbörse-Gesundheitswirtschaft finden Sie Stellenangebote für Fachärzte für Flugmedizin.