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	<title>Jobbörse Gesundheitswirtschaft</title>
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	<description>Jobs im Gesundheitswesen</description>
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		<title>Einf&#252;hlungsverm&#246;gen und Distanz</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 13:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>re7consulting</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Pflege z&#228;hlen soziale Kompetenzen
Ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://jobboerse-gesundheitswirtschaft.srv2.re7hosting.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_2622.gif"><br />
</a>In der Pflege z&auml;hlen soziale Kompetenzen</strong></p>
<p><a href="http://jobboerse-gesundheitswirtschaft.srv2.re7hosting.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_2622.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-646" style="margin: 5px;" title="Kunden News: " src="http://jobboerse-gesundheitswirtschaft.srv2.re7hosting.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_2622.gif" alt="" width="320" height="214" /></a>Ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Bolivien hat Natalie Stelmach nicht nur Lebenserfahrung gebracht – nach ihrem Auslandsaufenthalt wusste die inzwischen 23-J&auml;hrige auch, welchen Beruf sie ergreifen will. Nun ist sie im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an den HSK-Kliniken in Wiesbaden. Bei ihrer T&auml;tigkeit erwirbt sie medizinisches Wissen, aber auch ihr Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen ist beim Umgang mit den Patienten gefragt. Nach ihrem Abschluss plant sie, ein Studium in Pflegep&auml;dagogik in der aufzunehmen.</p>
<p>An ihren ersten Notfall kann sich Natalie noch gut erinnern. „Ein f&uuml;nfj&auml;hriger Junge ist auf dem Spielplatz hingefallen und hatte eine Platzwunde am Kopf“, erz&auml;hlt sie. Ein ganzes Jahr lang hat sie bei ihrem FSJ in Bolivien eine Krankenschwester im Krankenhaus bei ihrer Arbeit begleitet. Danach wusste sie: „Das ist das richtige f&uuml;r mich.“</p>
<p>Offiziell hei&szlig;t der Beruf, der landl&auml;ufig immer noch oft als Krankenschwester bezeichnet wird, seit einigen Jahren Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Ausbildung besteht aus mehrw&ouml;chigen Theorie- und Praxisbl&ouml;cken, die sich abwechseln. An der Gesundheits- und Krankenpflegeschule lernt Natalie zum Beispiel, wie die menschliche Niere funktioniert und von welchen Krankheiten dieses Organ betroffen sein kann. In der Praxis wenden die Gesundheits – und Krankenpfleger/in  ihr Wissen dann im Krankenhaus an: „Wir nehmen dem Patienten zum Beispiel Blut ab, schicken es ins Labor und k&uuml;mmern uns darum, dass der Arzt die Ergebnisse bekommt“, berichtet Natalie.</p>
<p>Sie wechselt Verb&auml;nde, befestigt Infusionen und hilft den Patienten beim Waschen. Probleme mit K&ouml;rperkontakt sollte man bei diesen T&auml;tigkeiten nicht haben. Gerade hier ist jedoch auch viel Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen n&ouml;tig. „Das ist f&uuml;r die meisten Menschen etwas sehr intimes“, sagt die angehende Pflegerin. Daher sei es wichtig, Distanz zu wahren und dem Patienten genau zu erkl&auml;ren, was man gerade mache.</p>
<p><strong>„Man braucht ein Ventil“</strong></p>
<p>Am meisten Spa&szlig; bereiten Natalie die Gespr&auml;che mit den Kranken. „Ich bin  kommunikativ und erz&auml;hle gern“, sagt sie. Wor&uuml;ber sie mit den Patienten spricht, darf sie aber nicht verraten: „Ich habe Schweigepflicht.“ Allerdings hat sie auch immer wieder mit schweren Schicksalen zu tun: „Man erlebt Dinge, die einen stark ber&uuml;hren.“ Vorkommen kann sogar, dass einer der Patienten w&auml;hrend seines Krankenhausaufenthalts stirbt. Der Umgang mit dem Tod wird jedoch in der Schule behandelt.</p>
<p>Au&szlig;erdem bekommen die Auszubildenden in solchen F&auml;llen Gelegenheit, das Geschehene in Teambesprechungen zu verarbeiten. „Das ist bei mir aber noch nicht passiert“, r&auml;umt sie ein. Dennoch tauscht sie sich mit ihren Kollegen und Mitsch&uuml;lern aus, um sich die Probleme der Patienten nicht zu sehr zu eigen zu machen: „Man braucht ein Ventil daf&uuml;r.“ Auch Sport k&ouml;nne hilfreich sein, „jeder hat seine eigenen Methoden.“ Sie selbst habe inzwischen einen Weg gefunden: „Was im Dienst passiert, nehme ich nicht mit nach Hause.“</p>
<p><strong>Patienten aus aller Welt</strong></p>
<p>Wer sich f&uuml;r den Pflegebereich interessiert, sollte einige pers&ouml;nliche Voraussetzungen mitbringen, erkl&auml;rt Natalies Stellv. Schulleiter  und Klassenleiter Achim Rekow: „Man muss einf&uuml;hlsam sein, auf Menschen zugehen k&ouml;nnen und die T&auml;tigkeiten reflektieren k&ouml;nnen.“ Ob einem der Beruf liege, k&ouml;nne man am besten durch Praktika im Krankenhaus feststellen, die an Krankenh&auml;usern immer wieder angeboten w&uuml;rden. Um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, sei au&szlig;erdem ein sehr guter qualifizierter Hauptschulabschluss n&ouml;tig, bessere Chancen h&auml;tten aber Sch&uuml;ler mit Mittlerer Reife oder Abitur. Wichtig seien vor allem gute Noten in Deutsch und Mathe, da die Pfleger ihre Arbeit schriftlich dokumentieren m&uuml;ssen und zu ihren Aufgaben auch medizinisches Rechnen geh&ouml;rt. Fit sein sollte man auch in Englisch – denn immer wieder werden in deutschen Krankenh&auml;usern Patienten aus dem Ausland, etwa der arabischen Welt oder Russland, behandelt.</p>
<p>Hat man die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, gibt es &uuml;brigens jede Menge Aufstiegschancen. Natalie plant, ein Studium zu beginnen: „Ich will Pflegep&auml;dagogin werden.“ Ihr Ziel ist es, sp&auml;ter einmal selbst Pflegekr&auml;fte auszubilden.</p>
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		<title>Praktisches Jahr: Geld und Lehre?</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 14:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>re7consulting</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zu 700 Euro im Monat zahlen einige Krankenh&#228;user an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bis zu 700 Euro im Monat zahlen einige Krankenh&auml;user an Medizinstudierende im praktischen Jahr (PJ). Doch nicht wenigen Einrichtungen bereiten die zus&auml;tzlichen Kosten Kopfschmerzen. Die Kliniken, die nichts oder nur wenig bezahlen, bef&uuml;rchten, dass sich die Studierenden f&uuml;r eine besser bezahlte Stelle in einem anderen Haus entscheiden. Die Charité in Berlin stellte sich nun dem bundesweiten Trend zur Bezahlung entgegen und hat die Zusamenarbeit mit einem Lehrkrankenhaus aufgek&uuml;ndigt.</strong></p>
<p>Der Medizinstudent Jonas S. (25) absolviert sein praktisches Jahr (PJ) an der Charité in Berlin. Er verbringt f&uuml;nf Tage die Woche im Krankenhaus, um zuzusehen, zu assistieren und unter Anleitung &auml;rztliche T&auml;tigkeiten auszuf&uuml;hren. Daf&uuml;r bekommt er kein Geld. W&uuml;rde Jonas S. stattdessen in T&uuml;bingen studieren, bek&auml;me er 300 Euro Aufwandsentsch&auml;digung monatlich. In Sangerhausen bei Halle/Saale w&auml;ren es sogar 700 Euro. Burkhard Danz, Leiter des Referats f&uuml;r Studienangelegenheiten der Charité, betont den Lehrcharakter des PJ: „Es ist Bestandteil des Studiums, die volle Arbeitszeit ist dort Lehre.“ Aus diesem Grund bezahlten weder die Charité noch eines ihrer Lehrkrankenh&auml;user Geld an PJler.</p>
<p>W&auml;hrend des letzten Abschnitts des Medizinstudiums, dem PJ, werden die Studierenden in einer Universit&auml;tsklinik oder einem akademischen Lehrkrankenhaus am Krankenbett geschult. F&uuml;r die Uniklinik ist es sinnvoll, PJler teilweise in Lehrkrankenh&auml;usern ausbilden zu lassen: Einerseits kann sie ihren Studierenden einen Einblick in Grund- und Regelversorgung anbieten, andererseits entsteht auf diese Weise ein Krankenhausnetzwerk, auf das die Uniklinik zum Beispiel zur&uuml;ckgreifen kann, wenn f&uuml;r Studien gro&szlig;e Fallzahlen ben&ouml;tigt werden. Ein Krankenhaus, das Lehrkrankenhaus werden m&ouml;chte, muss zahlreiche Voraussetzungen erf&uuml;llen, damit die Uniklinik einen Vertrag mit ihm schlie&szlig;t. So muss es beispielsweise eine Mindestzahl an Betten und eine ausreichende Anzahl &Auml;rzte nachweisen, die f&uuml;r die Ausbildung der Studierenden zur Verf&uuml;gung stehen. Aufgrund des &Auml;rztemangels ist der Status als Lehrkrankenhaus nicht zuletzt f&uuml;r die Personalgewinnung einer Klinik von gro&szlig;er Bedeutung – denn die Krankenh&auml;user hoffen, dass Studierende, die im PJ gute Erfahrungen gemacht haben, sich dort als Assistenten bewerben.</p>
<p>Die Helios Kliniken machten den Auftakt</p>
<p>Die Helios Kliniken GmbH hat 2006 als erster Kliniktr&auml;ger in seinem Konzerntarifvertrag eine Aufwandspauschale f&uuml;r Studierende im PJ festgeschrieben. „Wir wollen damit die Leistung der PJler anerkennen. Auch in anderen Bereichen bekommen Auszubildende und Praktikanten f&uuml;r ihre Leistung Geld“, sagt Constanze von der Schulenburg, die Konzernsprecherin. Sie f&uuml;gt hinzu: „Wir wollen die Studierenden au&szlig;erdem finanziell entlasten, damit sie sich besser auf ihre medizinische Ausbildung konzentrieren k&ouml;nnen, statt f&uuml;r ihren Lebensunterhalt zus&auml;tzlich jobben zu m&uuml;ssen.“ Deutschlandweit bekommen PJler in den Lehrkrankenh&auml;usern von Helios eine Aufwandspauschale von monatlich 700 Euro.</p>
<p>Seit Helios den Tarifvertrag abgeschlossen hat, ist bundesweit Bewegung in den Markt gekommen. Der Trend geht hin zu einer Grundverg&uuml;tung von PJlern. Allerdings sind die &Uuml;berlegungen und deren Umsetzungen unterschiedlich weit gediehen. An der Universit&auml;tsklinik Bonn werden derzeit Verhandlungen um eine k&uuml;nftige Bezahlung der PJler gef&uuml;hrt. Druck geht von einem Lehrkrankenhaus in Siegburg aus, das bereits jetzt Bonner PJlern Geld bezahlt. In Bochum ist man einen Schritt weiter. Dr. Dieter Klix, Leiter des Studiendekanats, erkl&auml;rt, dass die Uniklinik und die Lehrkrankenh&auml;user PJler mit einheitlich 400 Euro entlohnen. „Die Tr&auml;ger der Universit&auml;tskliniken haben beschlossen, den PJ-Studierenden eine finanzielle F&ouml;rderung in H&ouml;he von 400 Euro brutto monatlich zu bezahlen. Die akademischen Lehrkrankenh&auml;user haben sich dieser Regelung angeschlossen.“ Unterschiede in der Bezahlung der PJler bestehen nicht nur zwischen den Universit&auml;ten. Es gibt auch Krankenhausbetreiber-Gesellschaften, die nicht genannt werden m&ouml;chten, die von Standort zu Standort unterschiedlich verfahren – abh&auml;ngig davon, ob andere Krankenh&auml;user in der Region PJler honorieren.</p>
<p>Die zus&auml;tzlichen Kosten bereiten nicht wenigen Einrichtungen Kopfschmerzen. Nicht nur Lehrkrankenh&auml;user m&uuml;ssen nachziehen, wenn sie bef&uuml;rchten, ohne eine Aufwandsentsch&auml;digung von PJlern nicht mehr ausgew&auml;hlt zu werden. Auch Universit&auml;ten f&uuml;hlen den Druck, denn sie bef&uuml;rchten, dass sich ihre Studierenden f&uuml;r eine besser bezahlte Stelle in einem der Lehrkrankenh&auml;user entscheiden. Dabei sind es die Unikliniken, die Vertr&auml;ge mit diesen schlie&szlig;en und somit auch k&uuml;ndigen k&ouml;nnen. Doch standortspezifisch kann es viele Gr&uuml;nde geben, die eine Trennung von einem Lehrkrankenhaus schwierig machen, zum Beispiel weitere Kooperationen auf anderen Gebieten. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass einzelne Universit&auml;tskliniken und Lehrkrankenh&auml;user die zus&auml;tzlichen Kosten kaum schultern k&ouml;nnen.</p>
<p>Im Tauziehen um die PJ-Aufwandsentsch&auml;digung hat die Charité nun die Rei&szlig;leine gezogen: Die Uniklinik stellt sich dem bundesweiten Trend entgegen und hat zum 30. September 2010 dem Klinikum Emil von Behring, das zum Helios-Konzern geh&ouml;rt, den Status als Lehrkrankenhaus gek&uuml;ndigt. Doch PJler hatte das Krankenhaus schon lange nicht mehr geschickt bekommen – es war abgestraft worden, seit die Helios Kliniken GmbH die Aufwandspauschale festgeschrieben hat.</p>
<p>Dabei bleibt die Frage: Wenn es sich bei dem PJ um einen Studienabschnitt handelt – wof&uuml;r werden PJler eigentlich bezahlt? Burkhard Danz von der Charité sagt dazu: „Fakt ist, dass die PJler in manchen Kliniken f&uuml;r Aufgaben missbraucht werden, die nichts mit der Lehre zu tun haben.“</p>
<p>Gute Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Aufwandsentsch&auml;digung</p>
<p>Dr. Andreas Tecklenburg ist Vizepr&auml;sident der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Seine Hochschule stellt es den Abteilungen frei, PJlern Geld zu bezahlen. Tecklenburg betont, dass dieses Geld eine Aufwandsentsch&auml;digung sei: „Die PJler unterst&uuml;tzen schlie&szlig;lich die &Auml;rzte bei der Arbeit. Sinn der Sache ist, dass auch die manuellen Fertigkeiten, die nicht Teil des Studiums sind, trainiert werden. Wobei &auml;rztliche T&auml;tigkeiten nat&uuml;rlich unter Aufsicht durchgef&uuml;hrt werden sollen.“ Warum PJler trotzdem Arbeit abnehmen, erkl&auml;rt er ebenfalls: „Es muss nat&uuml;rlich alles &uuml;berpr&uuml;ft und abgesegnet werden, aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Der Arzt muss sich &uuml;berzeugen, dass der PJler etwas wirklich kann, dann kann er auch praktische Aufgaben &uuml;bernehmen. Und wenn ich als Stationsarzt beispielweise PJler habe, die meine station&auml;ren Aufnahmen vorbereiten, kann ich nachher die Aufnahme in der H&auml;lfte der Zeit machen. Man muss es irgendwann mal &uuml;ben.“ Denn nicht zu vergessen: Sobald die PJler ihr drittes Staatsexamen gemacht haben, d&uuml;rfen und m&uuml;ssen sie v&ouml;llig selbstst&auml;ndig arbeiten.</p>
<p>Daniela B&ouml;hle ist freie Journalistin in Berlin.</p>
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